Kartoffeltuile, Rüebligemüse und Omelette

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Das ist ganz klar ein Essen das es nur gibt, wenn ich viel Zeit zum Kochen habe. Weil alleine für das Auflegen der Kartoffelscheiben brauche ich mindestens 20 Minuten. Das ursprüngliche Rezept für Kartoffeltuile ist aus dem Kochbuch von Irma Dütsch ” Esprit de cuisine”, hier ohne Kräuter. Nüchtern betrachtet ist es eine ziemlich aufwendige rohe Rösti, aber Kind 1 liebt es so und daher gibt es das 1-2 pro Jahr. Rüebligemüse daher die einfache Version aus dem Steamer, und ein Omelette für Kind 2 das Kartoffeln nicht oder nicht so sehr mag. Ob aus Protest oder prinzipiell ist bis jetzt immer noch nicht klar. Menge für 1E+2K. Mit 1 weiterem Omelette ist dann 2E+2K tauglich.

Kartoffeltuille

  • 600 g mehlige Kartoffeln (Fontane) 1mm dick gehobelt.
  • 15 g Butter
  • Salz


Die Kartoffeln dünn hobeln. Ohne Hobel wird man wahnsinnig, weil dicker geschnitten halten die Scheiben nicht zusammen. Eine 24 cm (Durchmesser) beschichtete Pfanne sehr gut einbuttern und salzen. Die Scheiben schön regelmässig auslegen, leicht salzen und dann wieder von vorn bis man fertig ist. Das Salzen hilft dass die Schichten zusammenkleben. Die Pfanne bei mittlerer Hitze auf den herstellen und die Tuille mit einem Teller beschweren und 15 Minuten braten. Dann wie eine Rösti mit Teller kehren, Butter in die Pfanne und nochmal 15 Minuten offen braten. Wenn die Tuilles dann noch 5-10 Minuten auf niedriger Hitze rumstehen darf hält sie noch besser zusammen. Definitiv kein Rezept wenn man es eilig hat. Bei Eile: Rösti.

Rüebligemüse aus dem Steamer

  • 500 g Rüebli, geschält und in dünnen Scheiben
  • Olivenol oder Zitronenolivenöl
  • 1 Handvoll glatter Petersilie, gehackt
  • Salz

Die Rüeblischeiben im Steamer 12 Minuten, 100°C und 100% Luftfeuchtigkeit garen. Heiss mit Öl und Salz vermengen, 5 Minuten stehen lassen, das hilft dass das Aroma in die Rüebli einziehen kann.

Omelette

  • 3 (65+) oder 4 (45+) Eier
  • Salz
  • 10 ml Rahm
  • 10 g Butter

Die Eier mit Salz und Rahm gut verschlagen. Die Hälfte der Butter in einer kleinen, beschichteten Pfanne schmelzen lassen, die Eimasse bei  mittlerer Hitze unter gelegentlichem Umrühren mit Holz-  oder Silikonkelle stocken lassen. Wenn die Masse noch leicht feucht nicht mehr rühren. wenn die Unterseite fest genug ist zum Omelette falten. Das Omelett soll nicht braun werden. Aber bei dem da war ich etwas ungeduldig, daher war es etwas zu weich. Als Hauptmahlzeit gibt es 1 Omelett pro Person mit 3 Eiern, mit Salat und Brot, Käse oder Schinken oder Pilze auflegen vor dem Falten.

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