Archiv für den Monat: Mai 2016

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Husarenkrapferln

Das sind  klassische österreichische Kekseln (Guetzli), sehr nett zum Kaffee und mein Lieblings- Weihnachtsgebäck. Nur diese Weihnachen nicht,  da war alles zuviel und ich zu müde. Aber sie werden immer gerne gegessen, ich hab das Johannisbeergelee, also gibt es sie jetzt. Rezept für den Teig wie so oft für Klassiker aus „Klassische österreichische Küche“ von Franz Maier-Bruck. Leider sind die Haselnüsse in der Schweiz zu grob gemahlen für Haselnussmürbteig, die vom Spar gehen noch am besten. Aber seit meinem ersten, ziemlich daneben gegangenen Versuch Amaretti morbidi zu backen (flach und zäh wie die Hölle) weiss ich: Einfach mit Kristallzucker in der Mulinex/Standmixer oder Stabmixer (Achtung, staubt wie blöd) gut durchmixen und dann werden die Nüsse sehr fein und der Zucker auch grad :-).  Mal aus der Not geboren wurde die Zugabe von Ruchmehl. Und weil das gut ging und den Krapferln gut getan hat ist es jetzt Standard.

Zutaten:

  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g Feinkristallzucker (oder 100 g Staubzucker und 100g Feinkristallzucker, wenn die Nüsse sehr fein gemahlen sind)
  • 400 g Mehl
  • 100 g Ruchmehl
  • 1 Packung (8 g) Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 300 g Butter
  • 1 Ei und 1 Eidotter
  • 1 EL Wasser (wenn mit der Küchenmaschine gearbeitet wird, sonst weglassen)
  • 300 g Johannisbeergelee (Trübeli) für die Fülle
  • Staubzucker zum Bestreuen

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Spargel mit Sauce Hollandaise und Frühkartöffelchen

Einmal im Jahr  gibt es weisse Spargeln mit Sauce Hollandaise. Die Pause danach brauchen wir um uns davon zu erholen, denn wir essen die Sauce gnadenlos auf. Für die Kinder haben wir noch neue Kartöffelchen dazu genommen, damit auch sie satt werden. Oder auch wir, wenn sie uns dann in Zukunft  den Spargel wegessen.

Das Rezept  sollte eher Sauce Hollandaise mit … heissen, denn das ist die einzige wirkliche Arbeit. Bis jetzt hat sie immer geklappt, aber das erste Mal sah die Küche aus als wären Hunnen durchgeritten, die mit Eiern und Butter um sich schmeissen. Und der letzte Hunne schüttet dann noch heisses Wasser drüber.  Als erstes habe ich mich vom Wasserbad verabschiedet, und es nie bereut. Geht hervorragend auf einer normalen Kochplatte, man muss nur mixen, und erstaunlicherweise muss man bis Stufe 4-5 von 9 gehen (Induktion, vorher auch auf Ceran). Wenn man eine Pause macht oder den Zustand prüft, denn Topf von der Platte ziehen und 1 Minute weitermixen, weil sonst ist doch der untere Teil Rührei. Damit war das Fluten mit heissem Wasser vom Tisch.

Als 2. ist das perfektionistische Aussieben der Molke auf der Strecke geblieben. Einmal durch ein feines ( aber auch wirklich feines!) Sieb, und fertig. Der säuerliche Geschmack kann sich eh nicht gegen Weisswein/Essig und Zitronensäure durchsetzten. Seitdem muss ich weniger Butter nehmen, und auch nicht mehr duschen vor dem Essen.

Donauspargeln -1.2 kg vor Rüsten, 2 cm Durchmesser.

Schälen und die Enden abschneiden falls notwendig. Im Steamer für 12 Minuten bei 100°C und 100% Luftfeuchtigkeit 10 Minuten garen. Die Menge können der Lange und ich verlässlich alleine aufessen, und sie haben grad schön auf meinen 2 gelochten Blechen vom Steamer Platz. Im Vordergrund ist die weisse Mischung zu bewundern, ein starkes Indiz für entspanntes Kochen, also Kinder draussen beim Spielen und der Lange und ich allein daheim.

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