Archiv für den Monat: Februar 2017

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Tomatensuppe

Jetzt habe ich schon wirklich unnatürlich lange kein  Suppenrezept mehr geposted, also los! Das ist eine einfache Suppe, aber es hat mich  einige Versuche gekostet bis sie so schmeckt wie meine Lieblingstomatenssuppe. Die gibt es im Hallo im Shopville. Und sie ist auch -zu Hause wie dort-  die Lieblingssuppe von Kind 2. Zumindest jetzt 🙂

Zutaten ( für 4 Personen)

  • 1 EL Raps- oder Olivenöl
  • 30 g Knollensellerie
  • 100 g Karotten
  • 50  g Zwiebeln
  • Wenn man hat:  0.5 g Xhantan
  • 700 passierte Tomaten (oder 2 grosse Büchsen Pelati)
  • 400 ml Wasser
  • als Option: 1/2 Knoblauchzehe
  • 100 ml Rahm
  • Salz

Zwiebeln, Sellerie und Rüebli in dünnen Scheiben 10 Minuten dünsten. Mit den  passierten Tomaten und Wasser aufgiessen. Die in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe dazugeben und 20-30 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Mit Salz abschmecken und das Xhantanpulver unterrühren und aufkochen lassen. Den Rahm dazugeben und mit dem Stabmixer gut durchmixen. Oder mit dem Standmixer der netten Nachbarn, weil das rentiert schon. Der Geschmack wird nicht besser, aber der Cremigkeitsfaktor ist schon ein Faktor 2 höher.

Das ist ein ideales Mittagessen mit Brot, besonders wenn es noch Geburtstagskuchen und Apfelstrudel vom Geburtstag des Langen übrig hat ;-).

Eignet sich gut zum Einfrieren, also mach ich meist die doppelte Menge.

Gebratene Polenta mit Paprika (Peperoni)-Tomatensauce

Nach langer, zuerst stress- und dann urlaubsbedingter Pause mal wieder ein einfaches, nettes Unter-der-Woche-am-Abend-machbares Essen. Leider mit der Peperonisauce so ziemlich ein halbes Jahr neben „Saisonal und  Lokal“, sondern halt eher „Treibhaus und Unterstützung der spanische Wirtschaft“.  Ich muss gestehen, zeitweise ist es mir schon fast zu viel was man alles beim Einkaufen berücksichtigen könnte. So z.B.Klima (Flugzeug und Treibhaus) versus Unterstützung der marokkanischen Wirtschaft und dafür weniger Wirtschaftsflüchtlinge und Radikalisierung? Weil ziemlich sicher sind es eh Flüchtlinge die die Peperoni in Spanien pflücken und verarbeiten, auch die Bio.

Die Peperoni waren ob dieser Problematik nicht sehr beeindruckt, auch der Lange und die Kinder haben das Essen einfach weggeputzt. Also zumindest  jetzt weg von komplizierten Entscheidungen zu erfreulich einfachen Rezepten.

Die Polenta ist mindestens vom Vortag, und wird direkt nach dem Kochen in ein passendes Gefäss mit am besten rechteckigem Querschnitt gegeben und schön festgequetscht. Über Nacht oder auch länger in den Kühlschrank geben, dann lässt sich die Polenta schön in Scheiben schneiden. Das Rezept ist das was auf allen Packungen steht.

Polenta (für 4 Personen)

  • 500 g/ml Wasser
  • 500g /ml Milch
  • Salz und /oder Gemüsebouillonpulver
  • 250 g feiner oder mittlerer Polenta (der war von der Migros)
  • Olivenöl zum Braten

Wasser, Milch und Salz/Bouillon aufkochen lassen. Den Maisgriess unter Rühren hineinrieseln lassen und gut umrühren. Auf  mittlere Hitze zurückschalten und alle zwei-drei Minuten kräftig umrühren damit die Polenta nicht anbrennt und einen auch nicht mit platzenden Blasen anspritzt. Nach Karamel ist das die 2. beste Methode sich beim Kochen ordentliche Brandblasen zu holen! Nach 20 Minuten ist die Polenta gering. Will man sie gleich essen lässt man sie noch 10 Minuten ruhen. Wahrscheinlich geht es auch mit der 2 Minuten-Polenta. aber ich habe sie- unbewiesenerweise- im Verdacht dass sie instabiler ist und sich nicht so gut in Scheiben schneiden lässt.

Wir haben 350 g Polenta genommen, einen Teil gab es mit Apfelmus zum Abendessen (die Kinder lieben es, ist eine Kombination vom Langen). Der Rest wurde in die Form gequetscht,  2 Tage später in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Olivenöl bei mittlerer Hitze gebraten.

Paprikasauce

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel oder 2 kleine  (140 g), in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Flasche passierte Tomaten ( 700 g) oder eine grosse Büchse Pelati. Im Sommer 1 kg  frische Piccadilly tomaten vom Markt 🙂 in Würfel geschnitten
  • 500 g rote Peperoni, entkernt in 1 cm Würfel

Die Zwiebeln 5-10 Minuten in Olivenöl farblos anschitzten. Tomaten und Peperoni dazugeben, salzen und umrühren. Mit schief aufgesetztem Deckel – der Dampf kann raus und die Küche wird nicht so sehr vollgespritzt – 20 Minuten köcheln lassen. Fertig.

Die Polenta Scheiben im Teller anrichten und Peperonisauce angiessen. Wer will kann Parmesan darüberbreiten und wie in diesem Fall Ricotta Salata ( vom Italienischen Käsestand am Markt in Oerlikon, direkt auch Sizilien importiert. das ist ein milder Schafskäse, hat nichts mit der weichen Ricotta zu tun). Oder wie der Lange halt eben auch nicht.