Zwiebelsuppe mit Käsetoast

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Es wird wieder kalt genug für Suppe, zumindest theoretisch. Aber auch bei 15°C sollte ein Suppenmittagessen willkommen sein. Da ich noch nie Zwiebelsuppe für die Kinder gemacht habe gibt es als Risikominimierung Schinkenkäsetoast dazu – der sehr gerne gegessen wird aber den es nicht oft gibt ;-). Und einen rohen, geschnetzelten Kohlrabi dazu.  Und für mich gibt es als Einlage einen mit Käse überbackenen Toast mit Senf-Butter unter dem Schmelzkäse!

Zwiebelsuppe ( 35 Minuten aktive plus 20 Minuten passive Kochzeit, für 4 Personen als Vorspeise)

  • 700 g Zwiebeln ( ca 600 g geschält und geschnitten)
  • 50 g Butter
  • 1 Esslöffel Weissmehl
  • 100 ml Weisswein
  • 1.2 Liter Bouillon
  • 1 Esslöffel Weissmehl
  • 1/4 Teelöffel getrockneter Thymian
  • Salz, frisch gemahlenen Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden. In der Butter bei erst höherer und sobald die Zwiebeln anfangen Farbe zu nehmen immer tieferer Hitze hübsch hellbraun braten. Dabei muss man immer wieder umrühren und auch aufpassen, die Zwiebeln entscheiden sich dann irgendwann recht schnell zum Anbrennen. Wenn die Zwiebeln genug gebräunt sind – das geht schon so 20 Minuten- das Mehl unterrühren und mit dem Weisswein ablöschen. Die Bouillon dazugeben und mit Salz und wenig Thymian würzen.  Alles gut umrühren und die Suppe zugedeckt mindestens 20 Minuten köcheln lassen.

Weil ich keinen Klemmtoaster habe werden die Toastscheiben bei mir einzeln getoastet, einseitig wenig gebuttert und mit 2 Scheiben Toastschinken und mittig mit einer Scheibe Schmelzkäse für 10 Minuten in den 180°C heissen Ofen gestellt. Für mich gab es die Variante  einer einzelnen mit Senfbutter unter dem Käse und dann in Suppe versenkten Toastscheibe, mmhm.

Ich war glücklich mit allem, die Kinder mit dem Toast. Sie fanden den Thymiangeschmack etwas seltsam, der für sie in der Konzentration ungewohnt war und bemängelt wurde.  Aber sie haben lieb und  nett eine halbe Schale gegessen, da ist also noch Hoffnung.

Da hilft nur Üben, um sich an den Geschmack zu gewöhnen. Und ich habe dann noch die Chance ein Foto von der Suppe zu machen das ihrer würdig ist! Weil das sieht noch lange nicht so gut aus wie es schmeckt.

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