Archiv der Kategorie: Dessert

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Milchreis

Das ist ein Mittaglieblingsessen der Kinder. Nicht gerade sehr schnell, aber unkompliziert. Und mit Apfelmus dazu auch noch ansatzweise gesund!

Zutaten ( 4 Portionen offiziell, inoffiziell 2 Kinder plus 2 Dessertportionen im Glas, 5 Minuten vorbereiten, 30 Minuten kochen mit wenig Einsatz)

  • 0.6 l Voll-Milch
  • 0.4 l Wasser
  • 1 Packung  Vanillezucker
  • Ordentliche Prise Salz
  • 1 Esslöffel Zucker (ca 10 g)
  • 1 Streifen Zitronenschale
  • 250 g Rundkornreis
  • Ordentliche Prise Salz
  • 1 Esslöffel Zucker (ca 10 g)

Milch und Wasser aufkochen, mit Zucker und Salz abschmecken. Es soll nur leicht süss und eher salzig sein. Den Reis und die Zitronenschale dazugeben und 30 Minuten kochen/köcheln. Ab und zu umrühren und die Temperatur herunternehmen, denn die Masse wird immer dicker und legt sich immer leichter am Topfboden an.  Am Schluss soll der Milchreis noch cremig-dickflüssig sein.

Mit Zimtzucker zum Bestreuen und Apfelmus servieren. Oder ein Früchtekompott , Beeren, Fruchtsalat oder was man  sonst gerne hat.

 

Die Reste gebe ich in Gläser, die werden dann am gleichen oder nächsten Tag als Dessert oder Jause (z’vieri/z’nüni) gegessen.

Zwetschenkompott – Nusscrumble – Gewürz Mascarpone

Das ist  eines meiner Lieblingswinterdesserts, und auch eines dass sich sehr gut für grosse Essen eignet. Es ist  unproblematisch zu skalieren  und perfekt zum Vorbereiten. Das Rezept ergibt

  • 16 Minidesserts in 65 ml  Weckgläsern
  • 8 angenehme Dessertportionen in 125 ml Weckgläsern
  • oder 4 Riesendesserts, nur nach einer Suppe zu empfehlen.

Das Kompott kann 1 Woche im voraus, der Crumble 2-3 Tage vorher zubereitet werden.

Kompott: ( Vorbereiten: 15 Minuten, köcheln: 15-20 Minuten)

  • 1 kg Zwetschgen, entkernt und geviertelt
  • 200 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 1 Zimtstange -5 cm
  • 3 Gewürznelken

Alles 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Zimtstange und die Nelken herausnehmen und das Kompott bis zur Verwendung kühl stellen.

Nusscrumble: Vorbereiten: 10 Minuten, backen: 15-20 Minuten

  • 80 Ruchmehl
  • 60 Haselnüsse ganz mit Schale, im Cutter kurz grob gehackt (oder Walnüsse =Baumnüsse)
  •  60 g brauner Zucker (weiss geht auch)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter

Die trockenen Zutaten vermischen, die eiskalte Butter  in Stückchen dazugeben. Mit kühlen Händen rasch verbröseln oder mit dem K-Haken in der Küchenmaschine auf Stufe 1 kurz anrühren und dann auf Stufe 4 2 Minuten zerbröseln. Die Masse gleichmässig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bleck geben und in der Ofenmitte bei 180°C Ober/Unerhitze 15-20 Minuten hellbraun backen. 1 Kontrollblick lohnt sich nach 15 Minuten, denn wenn der Crumble zu dunkel wird schmeckt er unangenehm bitter. Aberkühlen lassen und bis zur Verwendung luftdicht abgeschlossen lagern.

Gewürzmascarpone:

  • 1 Sternanis, Samen ausgelöst
  • 4 Kapseln Koriander, Schalen entfernen
  • 150  g Mascarpone
  • 150 Joghurt
  • 200 g vollrahm
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker

Die Gewürze im Mörser fein verreiben. Alles mischen und in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer so lange aufschlagen bis Spitzen stabil stehen bleiben oder eine mit dem Kochlöffel gezogene Spur.

Man kann das Dessert gut 1 Stunde vorher anrichten, aber der Crumble weicht mit der Zeit auf. 2 Stunden sind zuviel.

65 ml Gläser (wie abgebildet): 2/3 hoch mit Kompott füllen, 1 cm Crumble und darauf hübsch wolkig über den Glasrand aufgehäuft der Mascarpone. Diesmal habe ich es mit halben Walnüssen garniert, aber auch ein hauch Zimt sieht hübsch aus

125 ml Gläser-gleicher Durchmesser: hier kann man mit 2 Schichten arbeiten, aber die erste Schicht Mascarpone nicht zu dick machen, damit oben noch genug für die Wolke Platz hat.

 

Schokoladenschaum

Das war 1: 1 aus der Saisonküche. Also zumindest war es dort bevor die Saisonküche verschwand und durch Migusto ersetzt wurde. Ich werde sie vermissen. Weil das  Rezept finde ich leider nicht mehr.

Zutaten ( 4 kleine Portionen) 

  • 200 ml Halbrahm
  • 5 g Kakaopulver
  • 10 g Vanillezucker
  • 10 g Zucker
  • 5 g Kakaopulver
  • 60 g dunkle Schokolade  70%(Frey von Migros, ist mir die liebste)
  • 0.5 g Xhantan (oder 0.5 Blatt Gelatine mehr)
  • 1.5 Blatt Gelatine

Den Halbrahm mit dem Zucker erwärmen, nicht kochen!  Das Kakaopulver mit dem Schneebesen (=Schwingbesen) unterrühren. Den Topf mit der heissen Mischung von der Herdplatte nehmen und die zerbrochene Schokolade dazugeben. Nach 1-2 Minuten das Xhantanpulver darüber streuen und alles mit dem Schneebesen verrühren bis die ganze Schokolade geschmolzen ist. Das Xhantanpulver unterrühren und nochmal anwärmen. Die Gelatineblätter 2-3 Minuten in kaltem Wasser einweichen, in die noch warme Mischung geben  und gut mit dem Schneebesen verrühren. Durch ein feines Sieb in den gut verkühlten 0.5 l EasyWhip einfüllen und 1 Patrone N2O (für Rahm) einfüllen. Gut schütteln und 2-3 h kopfüber !!! in den Kühlschrankstellen.

Das  Ergebnis war recht stabil. Geschmacklich war es  -wie der Lange so sagt – etwas heftig. Sprich sehr, sehr schokoladig und daher in kleinen Portionen zu geniessen.  Um den Geschmack etwas abzupuffern habe ich noch Orangenfilets dazu getan. Das war dann ziemlich gut. Das nächste Mal mache ich eine etwas mildere Variante und versuche ob eine 2. Kapsel eine bessere Stabilität gibt.

 

Fruchtsalat „Pur“ von Simon

Das ist ein Gastblog von Kind2, er hat die Idee gehabt, die Zutaten ausgewählt und das meiste selber geschnitten. Sehr wichtig war ihm, dass der Salat ohne Zucker und damit sehr gesund sei. Ich bin ganz stolz, weil geschmeckt hat es auch !!!

Zutaten ( kleine Nachspeise für 4 Personen)

  • 1 flacher, weisser Pfirsich
  • 1 mittlere Banane
  • 1 kleiner, säuerlicher Äpfel (Cox Orange)
  • 1 Birne, knusprig und nicht zu reif
  • Saft einer halben Zitrone

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Die Bananen und den Pfirisch in dünne Scheiben schneiden, den Apfel und die Birne in kleine Würfel. Alles mit dem Zitronensaft mischen und im Kühlschrank eine Stunde ziehen lassen. Ist wirklich ein nettes Sommerdessert, den das gab es nämlich im September. ich habe einfach so lange getrödelt mit dem Aufschreiben. Und er darf ihn gern jederzeit wieder machen :-).

Erdbeercrème

Das ist die Belagcrème von der traditionellen Kind 1 Geburtstagstorte, weil es nun mal in der Erdbeersaison Geburtstag hat. Aber sie funktioniert auch alleine als Dessert. Und man kann sie in Stileisformen geben zum frieren. Darum mache ich immer mehr als ich brauche, als Dessert hält sie gut bis am nächsten Tag im Kühlschrank

Zutaten

  • 500 g Erdbeeren
  • Saft einer Zitrone
  • 100 g Naturejoghurt
  • 60 g Staubzucker
  • 7 Blätter Gelatine
  • 150 ml Rahm
  • Erdbeeren für Dekoration

Die Erdbeeren mit Zucker, Joghurt und Zitronensaft mit dem Stabmixer pürieren. Die Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen und dann bei geringer Hitze (Induktion h) schmelzen 1-2 Löffel Erdbeerpürree untermischen und dann die Gelatinemischung im restlichen Püree gut unterrühren. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen und den Rahm schlagen. Wenn die Masse anfängt am Rand der Schüssel zu gelieren das erste Drittel mit dem Schneebesen unterrühren, die restlichen 2/3 unterheben. Die Creme je nach Verwendung auf den Tortenboden, Gläser oder in die Eisformen giessen. Torte und Creme noch mindestes 3 h in den Kühlschrank stellen. Bei der Torte kann man die Form mit dem Biskuit für eine Stunde in den Gefrierschrank stellen, dann geliert es schneller.

Mit dem restlichen Rahm und Erdbeeren dekorieren.

 

Marillenblechkuchen

Das war der Zweitkuchen vom Geburtstagsfest von Kind 1. Kuchen 1 ist die Erdbeertorte, die explizit gewünscht wurde und dann vollkommen ignoriert :D. Er ist einfach, aber gebackene Marillen sind einfach so genial gut. Und damit ist es dieser Kuchen auch, besonders wenn er noch lauwarm ist. Er ist auch nicht wirklich dafür gedacht länger als einen halben Tag zu existieren. Hat er bis jetzt bei uns aber auch nur sehr selten geschafft :-)-

Das Blech dünn mit Butter ausstreichen, ca. 1 EL Semmelbröseln (Paniermehl, vom Bäcker!!! Oder Mehl)  und hin- und herschwenken bis die Butter überall Bröseln kleben hat. Lose Bröseln herauschütteln, wenn es noch nackte Stellen hat Bröseln nachgeben.

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Brandteigkrapferln mit Himbeerschlagrahm

Weil am Sonntag spontan Freunde die wir nicht oft sehen zum Kaffee kamen  habe ich gedacht ich mache etwas Neues. Endlich wieder mal ein Premiere! Und wie es aussieht, eine erfolgreiche. Das mag ich an meinem Blog, motiviert er mich doch sehr etwas mutiger zu sein und endlich zu kochen was ich schon lange versuchen wollte. In dem Fall Brandteig. Nach gründlicher Recherche habe ich mich zu einer Mischung zu dem Rezept aus lamiacucina und „Klassische österreichische Küche“ von Franz Maier-Bruck  entschlossen. Die Variation der Buttermenge bei Brandteigrezepten ist schon beeindruckend, also nehme ich an dass es nicht so sehr auf Buttermenge ankommt.

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Heidelbeer Pancakes

Schon länger versprochen, gab es heute endlich die Variation der Pancakes mit Heidelbeeren zum Frühstück. Ich habe mir tapfer den Wecker gestellt und bis tatsächlich schon um halb neun in der Küche gewesen. Und ich habe auch nicht alleine gekocht, Kind 2 hat mich liebenswürdig und tatkräftig unterstützt. Teig gerührt, Butterstückchen in die Pfanne gegeben und Heidelbeeren eingestreut. Und jedes Kind hat 4 gegessen! Da blieb für den Langen und mich nicht soo viel übrig :-).

Der Grundteig ist wie im einfachen Rezept, die Zubereitung auch. Zusätzlich braucht es noch so 150 g frische oder gefrorene Heidelbeeren, Butter zum Backen und Staubzucker zum bestreuen.

Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen (6 von 9, Induktion). Teig für so ca. 5-6 cm Durchmesser in die Pfanne fliessen lassen und die Blaubeeren darauf streuen. wenn der Teig anfängt fester werden noch wenig Teig über die Blaubeeren giessen, bisschen warten und dann mit der Schaufel kehren.

Mit Staubzucker bestreut essen. Fazit: sie waren gut und kamen alle ziemlich schnell weg, aber so wirklich zu Geltung kamen die Beeren  nicht. Das nächste Mal schütte ich sie in Teig und nehme mehr. Mal schauen wie das funktioniert!

Zeitaufwand: 30 Minuten alles in allem , für 4 Personen zum Frühstück oder als üppiges Dessert.

Apfelstrudel

Da ist er jetzt endlich, der namensgebende Strudel. Der Lange liebt ihn, die Kinder auch, und es ist einer der wenigen Süssspeisen von denen ich gerne viel esse. Zu den Äpfeln muss man sagen: eigentlich sind Strudeläpfel noch etwas grüne, saure, leicht unreife Äpfel. Aber mit Boskop klappt es immer. CoxOrange schmecken toll, sind aber so klein dass die Schälerei nicht wirklich lustig ist. Mit riesigen Boskop kommt man mit 6-7 Äpfeln durch.

Und ich mache ihn so gern, weil es das erste Rezept ist das ich mir richtig erarbeitet habe. Beim ersten habe ich  nur 1 kg Äpfel darin untergebracht, 300  g Mehl für gebraucht und eine Axt, um die beinharte unterste Schicht zu durchtrennen. Und jetzt 200 g Mehl, hauchzart dünn und 2 kg Äpfel passen rein. Ich bin zufrieden :-).

Teig

  • 200 g Weissmehl
  • 120 g 40°-50°C heisses Wasser (aus dem Hahnen)
  • 1 EL (10 g) Sonnenblumenöl (oder sonst ein neutrales Öl)
  • 1 TL Weissweinessig

Die Teigzutaten rasch mit einer Teigkarre oder einer Gabel zu einem Klumpen zusammenfügen. Dann den Teig mindestens 10 Minuten Kneten,  er muss weich und seidig glatt sein. Am Anfang klebt er immer ein wenig, Hände leicht einmehlen vor dem Kneten hilft meistens genug. Sollte er immer noch kleben, mit WENIG Mehl kneten bis er nicht mehr haftet. Eine eher ovale Kugel formen. Den Teig mit Sonnenblumenöl einstreichen und in Frischhaltefolie einwickeln. 30 min im Warmen ruhen lassen, 1-2 Stunden ist besser. Oder am Vortag machen, im Kühlschrank lagern und 1 h vor Verwendung herausnehmen.

Vorbereitung:

50 g Butter schmelzen. Die Bröseln darin rösten, beiseite stellen. Die Äpfel schälen und mit einer halben Zitrone einreiben. Den Zucker mit Zimt mischen, die Rosinen bereit stellen und die Butter zum Pinseln schmelzen.Das Strudeltuch ausbreiten, mit Mehl bestreuen und mit den Händen verstreichen.

Strudeln:

Dick Mehl auf Arbeitsfläche, Teig aus Folie aufs Mehl kippen, mit Mehl bestreuen und auswallen. In die Mitte vom Strudeltuch legen, nicht Erschrecken er dehnt sich schon beim Hochheben!

Vorsichtig  ausziehen, mit den Händen am Rand, in der Mitte mit bemehltem       Handrücken. Der Teig soll durchsichtig sein, und mindestens so breit wie das Blech lang. Dann die Bröseln verteilen,dabei ein gutes Drittel vom Teig frei lassen. Die Äpfel gleich mäßig darüberraffeln, sonst feinblättrig schneiden. Oberhalb, links und rechts der Füllung sollte noch so ca. 5 cm Teig sein. Zimtzucker und Rosinen verteilen. An den drei Füllungs-Seiten die dicken Teigkanten abschneiden. Aus dem Teig machen die Kinder dann etwas.Oder man kann 1-2 Fladenbrote daraus backen. Am freien Ende noch dranlassen. Den freien Teig mit Butter beträufeln, mit den Händen vorsichtig bisserl verteilen.

Den kleinen Teigrand über die Füllung ziehen. Dann Strudel mit Tuch einrollen. Wenn die Fülle halb eingerollt ist, die Teigränder nach innen schlagen. Soweit Rollen, dass eine zweite Teigschicht darüber liegt. Reste unten abschneiden und den Strudel mittels Tuch auf das gefettete Blech kippen. Strudel mit Butter einstreichen. Bei 170-180°C Ober/Unterhitze im unteren Drittel 35-40 min Backen.

Strudel vor dem Schneiden 15 -30min ruhen lassen bis er lauwarm ist. Mit Staubzucker bestreuen, so oder mit Vanilleeis oder Vanillesauce servieren. Das mit Eis und Sauce ist natürlich nicht wirklich traditionskonform. Aber was soll’s solange es schmeckt:-).

 

Joghurtschaum mit Himbeeren

Ich bin wieder mal am Dessert üben und den ISI Gourmetwhip gebrauchen. Ich und neue Küchengeräte brauchen immer ein Weilchen bis wir so richtig  warm werden miteinander. Aber den Bananenschaum haben die Kinder gern, und im Oktober gibt es Einladung. Gesucht und dann gefunden haben ich etwas unter eu.cookin. Leicht abgeändert mit dem was es halt zu Hause hat. Lesson learned: Ich habe bis jetzt einfach nicht lange genug gekühlt.

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