Archiv der Kategorie: Eingekochtes

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Ribiselgelée (Trübeli, rote Johannisbeeren)

Es ist zwar nicht gerade die Jahreszeit für Ribiselgelée, aber ich habe vor den Herbstferien von letzten Ribiseln 2 kg geholt und entsaftet und aus Zeitmangel eingefroren. Und jetzt aus akutem Geléemangel  heraus endlich das Gelée gekocht. Orientiert habe ich mich wie öfter schon an der Saison Küche. Aber weil ich lieber mit Geliermittel und Zucker getrennt arbeite (weil ich sonst immer die Konservierungsstoffe im Kleingedruckten übersehe) habe ich noch ein bisschen rumprobieren müssen. Zur Warnung: so wird das Gelée recht sauer. Wer es süsser mag soll noch 200g Zucker mehr verwenden

Saft

  • 2 kg gewaschene und gerebelte Ribisel
  • 330 ml Wasser
  • 200 g Zucker

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Marillenmarmelade

Das ist meine Lieblingsmarmelade, zumindest farblich. Das ist ein so schönes, leuchtendes Orange! Geschmacklich ist sie unter den Top-Drei die da sind Ribiselgelée ( Trübeli), Quittengelee und eben Marillen. Diesmal mit 2 kg Früchten (gerüstet und entsteint) nachdem letztes Jahr 4 Gläser knapp bis Ende August gereicht haben. O.k. eines hatte ich dem Grossvater geschenkt. Und diesmal wird auch gnadenlos dokumentiert wieviel wieviele Gläser ergibt. Ich glaube mich so düster erinnert zu haben dass der Zucker nicht so viel zum Volumen beiträgt und habe mich zum Glück nicht geirrt :-).

Zutaten für 8 x 250 g Gläser plus 1 125 g Glas (oder normales Glas für in den Kühlschrank). Zeit: ca. 1h

  • 2 kg Marillen, gewaschen, entsteint, gwürfelt
  • 300 g Kristallzucker
  • 2.5 Packungen Conti-Vite ( Pektin mit Säuerungsmittel, Coop, Packung à 40 g)
  • 700 g Kristallzucker

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Quitten

Das ganze ist ein ziemlicher Kompromiss, denn der Lange liebt Quittengelee und Kind 1 hat es auch gern. Kind 2 und ich ( zu Käse!!) mögen Quittenbrot. Das beste Quittenrot das ich kenne ist von einer Kollegin die die ganzen Früchte im Ofen weich bäckt  (170° Ober- und Unterhitze, ca 1.h) und dann weiter verarbeitet. Das ist das fruchtigste Quittenbrot das ich je gegessen habe.  Aber dann gibt es kein Gelee. Also ist das Brot bei mir halt nicht so gut weil die Früchte ausgekocht sind, dafür gibt es noch grad Gelee.

  • 2 kg Quitten, gewaschen und gebürstet
  • Saft von 1 Zitrone

Die Quitten mit Haut in Stücke schneiden, die Kerngehäuse ausschneiden aber behalten. Die Quittenstücke, Kerngehäuse und Zitronensaft in den Dampfkochtopf geben und mit Wasser auffüllen bis alles knapp bedeckt ist. 30  min auf dem 2 Ring kochen (1.2 Bar Kuhn Rikon) und über Nacht an einem kühlen Ort (Balkon) abkühlen lassen. Die Flüssigkeit absieben und das Fruchtfleisch mit dem Passe-Vite pürieren. Ohne Passe-Vite ist es mühsamer, dann muss man die Kerngehäuse und die Haut rausklauben. Das ergibt bei mir 1.2 l Quittensaft und 1.2 kg Quittenpüree

Quittengelee

  • 1.2 l Quittensaft  (2.1 l Quittensaft)
  • 500 g brauner Zucker (700 g Zucker
  • 50 g Pektin (Confi-Vite von Coop)   (100+40 g Pektin)
  • 1/2 TL Yuzusaft (Saft einer 1/2 Bio-Orange)

Den Saft mit dem Pektin mischen und 2 Minuten sprudelnd kochen. Dann den Zucker hinzufügen und heute noch mal 12 Minuten sprudelnd kochen. Den Yuzusaft dazu geben. Das ist vielleicht zu lang, aber ich habe noch ein Trauma vom letzten Jahr, wo ich eine Art Quittendicksaft produziert habe. Kochenend heiss (nach ca. 10 Gelierproben) in die heiss ausgespülten Gläser geben und gut zuschrauben. Ergebnis: immer noch an der Kante was Stabilität betrifft. Beim nächsten Mal also 60 g (1.5 Packungen) Confi-Vite.

Nachtrag 23.11.16

2.1 l Quittensaft aus 5 grossen Quitten mit Werten in Klammern oben ergab mit 100 g Pektin ein sehr aromatisches aber halb-flüssiges Quittengelee. Ich gege es zu, ich bin ein bisschen ungeduldig geworden und habe beim 2. Aufkochen dann noch mal 40 g (eine Packung Confi-Vite) dazugegeben und nochmal 6 Minuten gekocht.

 

Quittenmarmelade  und Quittenbrot.

  • 1.2 kg Quittenmus
  • 600 g brauner Zucker
  • 30 g Pektin.

Beim Quittenbrot gab es Kompromiss Nummer 2, weil 1 kg Quittenmus gibt verdammt viel Brot. Also wurde es ausnahmsweise mit Pektin und Zucker gekocht, sonst nur mit Zucker. Gut Aufpassen beim Kochen und Rühren, das Zeug spritzt und klebt schön auf der Haut, also ideal für Verbrennungen. Ich trage Küchenhandschuhe dabei.  Nach 5 Minuten Kochen wurden  2 Gläser Marmelade abgefüllt, die restliche Masse weitergekocht bis die Rührspur vom Kochlöffel schön für eine Weile stehen blieb. Dann habe ich die Masse 5 mm dick auf mit Frischhaltefolie ausgelegtes Tablett gelegt und getrocknet. Das geht schon eine Weile, ca. 3 Tage- Dann in Stücke schneiden und essen. Oder schön ausstechen und in Kristallzucker wälzen.