Archiv der Kategorie: Salat

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Randensalat roh mit Apfel

Seitdem ich die Zyliss Trommelreibe – heisst echt so- im Haus habe gibt es öfters mal geriebene Rohkostsalate. Und von Hand ist das sogar mir zuviel, mehr als zwei Karotten zu raffeln. Und weil dieser Salat fast ein wenig nach Erdbeeren geschmeckt hat kommt er als Standardrezept in unser Repertoire. Im Moment  weiss ich nicht ob dieses geniale Aroma von den helleren Bio-Randen aus dem Schülergarten oder dem Kastanienhonig kommt, aber egal: Hauptsache gut!

Zutaten ( ca. 20 Minuten)

  • 3 Esslöffel weisser Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Kastanienhonig
  • Salz
  • 300-400 g Randen (rote Rüben=Rohnen), geschält, in kleineren Stücken
  • 1 Apfel mit Schale, geviertelt und entkernt

Die ersten 4 Zutaten in der Salatschüssel mischen. Das gerüstete Gemüse und 3 der 4 Apfelviertel mit der feinsten Reibetrommel verarbeiten und mit der Sauce vermischen. Das letze Apfelviertel in feine Spalten schneiden und den Salat damit garnieren.

Diesmal gab es den Salat zu einer Haferflockensuppe und ein paar Rauchwürsteln als schnelles Mittagessen. Die Kinder sind nicht sooo begeistert, aber was soll’s: der Lange und ich sind es!

 

Spargelsalat mit Schnittlauch und kleinen Tomaten

Das war jetzt eine sehr rezeptfreie Zeit. Das lag aber nicht an weniger Kochen, aber an zu wenig Zeit zum Veröffentlichen. Daher ist dieses Spargelrezept -von vor 2 Wochen- nicht gerade just-in-time, aber nächstes Jahr brauche ich das Rezept sicher wieder!

Wegen einem Grillfest und der Abwesenheit vom Langem habe ich die doppelte Menge gemacht damit er am nächsten Tag auch etwas davon hat. Aber allzu lange sollte man den Salat nicht lagern.

Zutaten ( 8 Personen, 1 Stunde)

  • 2 kg weisse Spargel
  • 400 g Dateri oder Cherry Tomaten
  • 50 g Mayonnaise
  • 80 g Halbrahm
  • 40 g Essig (Weisswein, weisser Balsamico)
  • 40 g Olivenöl
  • 6 g Salz
  • 1 g Currypulver
  • 1-2 Bund Schnittlauch (man kann auch mit Basilkum und glatter Petersilie mischen)

Den Spargel schälen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. In Salzwasser mit 2 Esslöffel Zucker sehr, sehr knackig kochen.  Diesen 1 cm dicken Spargel habe ich 6 Minuten gekocht und das war schon etwas zuviel! Das nächste Mal versuche ich es mit 4 Minuten.

Die kleinen Tomaten vierteln und den Schnittlauch in Röllchen schneiden. Aus den restlichen Zutaten eine  Salatsauce mischen. Den gekochten Spargel leicht abkühlen und mit Schnittlauch und der Sauce gut vermischen. Die Tomaten erst kurz vor dem Transport und Essen unrermischen. Fertig.

Das ist ein schön leichter Salat und eine gutes Spargelrezept wenn es zu heiss ist für Butter und Hollandaise.

Pulled Pork aus dem Ofen mit Cole Slaw

Das Rezept ist inspiriert von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und spukt jetzt schon so 2 Jahre in meinem Kopf herum. Irgendwie war auch nie die Gelegenheit passend, aber jetzt habe ich endlich meine netten Nachbarn mit dem Mixer für Humus zu einem Apero eingeladen. Den kennen sie aber schon (den Humus), also musste was Neues her!  Das Thema vom Abend war New York, also optimal für dieses Rezept. Und mit 4 Erwachsenen und 5 Kinder auch ein Publikum das gross genug ist für 2.5 kg Fleisch:-). Weitere Inspiration habe ich mir bei BBQ Pit und PulledPork.de geholt. Und bin am Schluss zu Beat Herberger gegangen und hab Schweinhals gesagt und nach kurzer und freundlicher Diskussion an 2 Dosen gerochen. Und bin dann mit einer Dose Arabian Baharat und einer von den 4 letzten Flaschen „Cajun Tomate – Swiss Made BBQ Sauce“ hinausgelaufen. Und damit ist also nun das Rezept für das Pulled Pork auf folgendes geändert:

Pulled Pork (12 Personen, Arbeitszeit 10 Minuten, Kochzeit 12 Stunden)

  • 2 Teile Arabian Baharat ( 1 Teil = 1 gehäufter Teelöffel)
  • 1 Teil Pimenton de la Vera (auch Beat Heuberger)
  • 1 Teil Zwiebelpulver
  • 1 Teil Salz
  • 1 Teil gemahlener Rohrzucker
  • 2.5 kg Schweinehals von den Schwestern Fiechter

Alle Gewürze wurden miteinander vermischt und in den abgetrockneten Schweinehals einmassiert. Vakuumieren oder in Frischhaltefolie einwickeln. Das Fleisch soll mindestens 6 h Zeit haben, besser 24 h. Ich habe es zumindest auf 12 h gebracht. Der Einfachheit halber gab es diesmal das Pulled Pork aus dem Ofen. Aber die auf BBQ Pit besprochene Minionmethode probiere ich schon noch mal aus!

Es gibt ja ausführliche Diskussion ob nun Fleisch bepinseln oder nicht. Weil das Wetter aber schön war, musste das Schwein ohne Pinseln 12 h bei 120°C im Ofen rumliegen. Schön platziert auf einem Gitter, unter ihm im grossen Ries-Emailbräter eine zerschnitten 2 Zwiebel, 1 Apfel in Schnitzen und der Inhalt einer Flasche Chopfab Bier naturtrüb. Nach 12 Stunden war die Kerntemperatur 80°C. Das Fleisch wurde bei 60°C im Ofen parkiert, der Inhalt vom Bräter mit Salz zu einer Sauce vermixt.  Nachdem die Gäste da waren und genügend Apero getrunken wurde,  wurde das Fleisch zerzupft und mit der Bratensauce vermischt, auf die getoasteten Brötchen mit Coleslaw-Unterlage gelegt und mit Swiss Made BBQ Sauce beträufelt. Und es war wirklich gut, würzig, aromatisch, mit dezenter Schärfe, sogar  alle 5 Kinder haben es gegessen! Und weil ich nette Nachbarn habe gab es sogar Bier aus Brooklyn dazu!!  Leider habe ich nicht gemerkt dass es 2 Sorten war, das IPA mit 7,9% hab ich nicht realisiert und vielleicht ein bisserl zu entspannt etwas zuviel davon getrunken. Aber super war’s. Das gibt es wieder. Und dann muss der Hals auf 85°C Kerntemperatur, weil  er hat doch doch ein wenig Widerstand beim Zupfen geleistet

Und als Anhang noch kurz den Coleslaw. Den habe ich doch noch am Abend vorher gemacht, damit er gut durchziehen kann

Coleslaw

  • 2 EL Mayonnaise (ca. 40 g)
  • 120 ml Halbrahm
  • 2 EL weisser Balsamico
  • Salz
  • 700  g Weisskraut (Chabis),feingehobelt
  • 2 Karotten, feingeraffelt

Aus den ersten 4 Zutaten eine Sauce mischen, mit dem Gemüse vermischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag musste ich noch nachsalzen, das war es. Und es ist wirklich die ideale Unterlage unter das Fleisch.

 

Sellerie-Lauch Salat

Da ich jetzt eine Weile nicht arbeite und auch noch 2 Wochen im Urlaub war leide ich schwer an Gemüsedefizit. Weil ich doch sonst immer zu meiner meiner Hauptquelle für Gemüse (in Salatform) Mittagessen gehe, dem schon oft zitierten LaBastide TakeAway.  Also muss ich jetzt mal selber an der Herd und versuchen mehr nachzukochen als eh schon. Das Ziel wären so 3-4 Gemüsesalate die Woche zu essen.

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Kartoffelsalat mit grobem Senf und Gurken

Das ist der faule Kartoffelsalat, weil da muss man nix schälen. Inspiriert wie so oft von meinem allerliebsten TakeAway LaBastide, die Rettung meiner Gesundheit und Arbeitslaune. Dort ist er aber ohne Gurkerln und Schnittlauch.

Zutaten (für 4 Personen als Beilage, Zeitaufwand 30- 45 Minuten)

  • 1.2 kg kleine Frühkartöffelchen
  •  40 g (1 sehr gehäufter Esslöffel) grober Senf
  • 50 g (8 Esslöffel, 50 ml) Weissweinessig
  • 20 g (3 EL, 20 ml) Sonnenblumenöl oder geschmacksneutrales Rapsöl
  • 13 g (schwach gehäufter EL) Salz
  • 100 ml heisse Rinds/Hühnersuppe (Bouillon, Maggicubes die klassischen oder Hügli Hühnerbouillon)
  • 1 Zwiebel (die war100 g), halbiert,  in dünnen Scheiben
  • 8 kleine (60 g)  Essiggurken (Cornichons) in Scheiben
  • 1/2 (ca 250g) Salatgurke, entkernt, geviertelt, in 2 mm Scheiben, nur teilweise geschält
  • 1 Bund Schnittlauch, in Ringerl geschnitten

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