Archiv der Kategorie: Schnell

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Karotten-Kokossuppe mit IKEA Bällchen

Ein weiteres Essen der Kategorie schnell bis blitzschnell. Also klar unter 30 Minuten mit Hilfe von IKEA. Oder wenn vegetarisch dann auch ohne . Man kann vermutlich selber  bessere Fleischbällchen machen (mach ich auch manchmal), oder beim Metzger kaufen aber die Wahrheit ist dass ich die Fleischbällchen leider wirklich gerne mag. Und wie es aussieht habe ich dieses Laster vererbt

Zutaten (4 Personen, 10 Minuten rüsten, 20 Minuten kochen)

  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • Weisser bis Hellgründer Teil einer Stange Lauch, in Streifen ( kann gut mit einer Zwiebel ersetzt werden)
  • 700 g Karotten , in Scheiben
  • 1 cm frische  Ingwerwurzel, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
  • 600 ml Gemüsebouillon
  • 1 Stengel Zitronengras, in Scheiben
  • 125 ml Kokosmilch
  • 6 Blätter Kaffir-Zitronenblätter
  • Pro Person 5 IKEA Fleischbällchen

Den Lauch im Öl kurz andünsten, Karotten,Boullin und Zitronengras hinzufügen und mit Deckel 20 Minuten kochen. Dann sollte man die Zitronengrasstengel herausnehmen. Zumindest wurde mir das von Kind2 leicht vorwurfsvoll nahegelegt. Mit der Kokosmilch aufgeben, mit dem Stabmixer gut durchmixen und mit Salz oder Fischsauce abschmecken. Die Zitronenblätter dazugeben und ziehen lassen.

Während die Suppe kocht die Bällchen im Ofen bei 180°C 15 min backen. Entweder formlos in die Suppe schmeissen oder etwas eleganter auf ein Spiesschen stecken und über die Suppe hängen.

Mit einer Scheibe Brot gibt das ein  akzeptables unter-der -Woche Abendessen.

Fusilli mit Crémespinat

Das ist eines der beliebtesten Schnellessen. Und für die Blitzvariante nehme ich tiefgefrorenen, gewürzten Hackspinat. Das reduziert dann den aktiven Kochaufwand auf unter 10 Minuten. Also ideal wenn man knapp nach Hause kommt und die Kinder und man selber schon etwas gereizt und hungrig sind

Zutaten (1 Erwachsener, 2 Kinder, in Klammern 2 Erwachsene und 2 Kinder, unter 20 Minuten mit fertigem Spinat, sonst ca. 30 Minuten)

  • 300 g (450 g) Fusilli: Am besten die eng gewickelten (Da C
    ecco, oder die teureren von Barilla)
  • Salz
  • 500 g Cremespinat, selber gemacht (20 Minuten)oder gekauften. gewürzten Hackspinat
  • Parmesan zum Bestreuen

Die Nudeln im  Salzwasser al Dente kochen. Mit dem Spinat vermischen, Servieren, mit Parmesan bestreuen und fertig 🙂 .

Tomatensuppe

Jetzt habe ich schon wirklich unnatürlich lange kein  Suppenrezept mehr geposted, also los! Das ist eine einfache Suppe, aber es hat mich  einige Versuche gekostet bis sie so schmeckt wie meine Lieblingstomatenssuppe. Die gibt es im Hallo im Shopville. Und sie ist auch -zu Hause wie dort-  die Lieblingssuppe von Kind 2. Zumindest jetzt 🙂

Zutaten ( für 4 Personen)

  • 1 EL Raps- oder Olivenöl
  • 30 g Knollensellerie
  • 100 g Karotten
  • 50  g Zwiebeln
  • Wenn man hat:  0.5 g Xhantan
  • 700 passierte Tomaten (oder 2 grosse Büchsen Pelati)
  • 400 ml Wasser
  • als Option: 1/2 Knoblauchzehe
  • 100 ml Rahm
  • Salz

Zwiebeln, Sellerie und Rüebli in dünnen Scheiben 10 Minuten dünsten. Mit den  passierten Tomaten und Wasser aufgiessen. Die in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe dazugeben und 20-30 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Mit Salz abschmecken und das Xhantanpulver unterrühren und aufkochen lassen. Den Rahm dazugeben und mit dem Stabmixer gut durchmixen. Oder mit dem Standmixer der netten Nachbarn, weil das rentiert schon. Der Geschmack wird nicht besser, aber der Cremigkeitsfaktor ist schon ein Faktor 2 höher.

Das ist ein ideales Mittagessen mit Brot, besonders wenn es noch Geburtstagskuchen und Apfelstrudel vom Geburtstag des Langen übrig hat ;-).

Eignet sich gut zum Einfrieren, also mach ich meist die doppelte Menge.

Gebratene Polenta mit Paprika (Peperoni)-Tomatensauce

Nach langer, zuerst stress- und dann urlaubsbedingter Pause mal wieder ein einfaches, nettes Unter-der-Woche-am-Abend-machbares Essen. Leider mit der Peperonisauce so ziemlich ein halbes Jahr neben „Saisonal und  Lokal“, sondern halt eher „Treibhaus und Unterstützung der spanische Wirtschaft“.  Ich muss gestehen, zeitweise ist es mir schon fast zu viel was man alles beim Einkaufen berücksichtigen könnte. So z.B.Klima (Flugzeug und Treibhaus) versus Unterstützung der marokkanischen Wirtschaft und dafür weniger Wirtschaftsflüchtlinge und Radikalisierung? Weil ziemlich sicher sind es eh Flüchtlinge die die Peperoni in Spanien pflücken und verarbeiten, auch die Bio.

Die Peperoni waren ob dieser Problematik nicht sehr beeindruckt, auch der Lange und die Kinder haben das Essen einfach weggeputzt. Also zumindest  jetzt weg von komplizierten Entscheidungen zu erfreulich einfachen Rezepten.

Die Polenta ist mindestens vom Vortag, und wird direkt nach dem Kochen in ein passendes Gefäss mit am besten rechteckigem Querschnitt gegeben und schön festgequetscht. Über Nacht oder auch länger in den Kühlschrank geben, dann lässt sich die Polenta schön in Scheiben schneiden. Das Rezept ist das was auf allen Packungen steht.

Polenta (für 4 Personen)

  • 500 g/ml Wasser
  • 500g /ml Milch
  • Salz und /oder Gemüsebouillonpulver
  • 250 g feiner oder mittlerer Polenta (der war von der Migros)
  • Olivenöl zum Braten

Wasser, Milch und Salz/Bouillon aufkochen lassen. Den Maisgriess unter Rühren hineinrieseln lassen und gut umrühren. Auf  mittlere Hitze zurückschalten und alle zwei-drei Minuten kräftig umrühren damit die Polenta nicht anbrennt und einen auch nicht mit platzenden Blasen anspritzt. Nach Karamel ist das die 2. beste Methode sich beim Kochen ordentliche Brandblasen zu holen! Nach 20 Minuten ist die Polenta gering. Will man sie gleich essen lässt man sie noch 10 Minuten ruhen. Wahrscheinlich geht es auch mit der 2 Minuten-Polenta. aber ich habe sie- unbewiesenerweise- im Verdacht dass sie instabiler ist und sich nicht so gut in Scheiben schneiden lässt.

Wir haben 350 g Polenta genommen, einen Teil gab es mit Apfelmus zum Abendessen (die Kinder lieben es, ist eine Kombination vom Langen). Der Rest wurde in die Form gequetscht,  2 Tage später in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Olivenöl bei mittlerer Hitze gebraten.

Paprikasauce

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel oder 2 kleine  (140 g), in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Flasche passierte Tomaten ( 700 g) oder eine grosse Büchse Pelati. Im Sommer 1 kg  frische Piccadilly tomaten vom Markt 🙂 in Würfel geschnitten
  • 500 g rote Peperoni, entkernt in 1 cm Würfel

Die Zwiebeln 5-10 Minuten in Olivenöl farblos anschitzten. Tomaten und Peperoni dazugeben, salzen und umrühren. Mit schief aufgesetztem Deckel – der Dampf kann raus und die Küche wird nicht so sehr vollgespritzt – 20 Minuten köcheln lassen. Fertig.

Die Polenta Scheiben im Teller anrichten und Peperonisauce angiessen. Wer will kann Parmesan darüberbreiten und wie in diesem Fall Ricotta Salata ( vom Italienischen Käsestand am Markt in Oerlikon, direkt auch Sizilien importiert. das ist ein milder Schafskäse, hat nichts mit der weichen Ricotta zu tun). Oder wie der Lange halt eben auch nicht.

 

 

Fruchtsalat „Pur“ von Simon

Das ist ein Gastblog von Kind2, er hat die Idee gehabt, die Zutaten ausgewählt und das meiste selber geschnitten. Sehr wichtig war ihm, dass der Salat ohne Zucker und damit sehr gesund sei. Ich bin ganz stolz, weil geschmeckt hat es auch !!!

Zutaten ( kleine Nachspeise für 4 Personen)

  • 1 flacher, weisser Pfirsich
  • 1 mittlere Banane
  • 1 kleiner, säuerlicher Äpfel (Cox Orange)
  • 1 Birne, knusprig und nicht zu reif
  • Saft einer halben Zitrone

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Die Bananen und den Pfirisch in dünne Scheiben schneiden, den Apfel und die Birne in kleine Würfel. Alles mit dem Zitronensaft mischen und im Kühlschrank eine Stunde ziehen lassen. Ist wirklich ein nettes Sommerdessert, den das gab es nämlich im September. ich habe einfach so lange getrödelt mit dem Aufschreiben. Und er darf ihn gern jederzeit wieder machen :-).

Orecchiette mit Erbsen

Das haben wir auch von einer Italienerin gelernt, Simona.  Aber sie hat das natürlich mit frischen Erbsen gemacht. Aber es ist halt so, dass der Lange und ich die mehligeren Dosenerbsen tatsächlich gern haben. Als die Kinder klein waren gab es dieses Essen mit vollkommen zermixten Erbsen. Inzwischen werden nur ein paar zerquetscht, damit alles so richtig unschön aussieht. Und es ist eines der schnellsten Essen die es gibt und harmoniert super mit den Lieblingsküchendrogen von mir und vom Langen, die da sind viel zu viel frischer Pfeffer oder Chiliöl!

Zutaten

  • 400 g Orecchiette
  • 1 kleine Büchse Erbsen (oder 250 g frische/gefrorene Erbsen)
  • 2 EL gutes  Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer!!!

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Orecchiette al dente kochen (13 min DaCecco, Lieblingssorte aber es gibt sie fast nirgends mehr. DaCecco noch öfter, aber Orecchiette und Fusillli nicht mehr :-(). Wenn sie abgegossen im Sieb sind, im gleichen Topf die abgetropften Erbsen mit Olivenöl und Salz mischen und ein paar mit der Gabel zerquetschen. Mischen und fertig. Im Hintergrund sind die obligatorischen rohen Rüebli und Kohlrabistifte zu bewundern, denn wir würden ja niemals unseren Kinder ungesundes Essen servieren!! Ich glaube dafür kann man ausgebürgert werden ab einer gewissen Gehaltsklasse.

Frische /gefrorene Erbsen: die letzten 6 Minuten mit den Orecchiette kochen. Und dann mit Öl mischen. Auch schnell fertig.

Dauer: 15 Minuten. Für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Für 4 E 500g Pasta

 

Resteessen: Reis mit Peperonisauce, Sojaomlettestreifen und Bohnensprossen

Gestern gab es vom Langen Schweinsplätzli Pizzaiola mit Safranreis (parboiled Reis). Fast der ganze Reis ist diesmal liegen geblieben, und mit dem Rest der Sauce vermischt worden für heute Mittag. Nicht das Kind 2, das Risotto liebt aber trockenen Reis gar nicht, in aufgewärmt lieber mag.  Aber es liebt Bohnensprossen. Und ich mache noch Brot und das Abendessen und hab nicht soviel Zeit, also gibt  Bohnensprossen dazu und noch Omlettstreifen, und fertig. Und ich kann neben dem Reis noch Brotteig und Gemüsesuppe für heute Abend kochen.

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Luxuriöses Resteessen: geschmorter Ochsenschwanz, Hörnli und Rüebli-Wirz

Das ist ein Überbleibsel von den Ochsenbäckchen, kann aber auch für sich gekocht werden oder bei einem anderem Rindsschmorgericht abfallen. Und weil noch Wirz und Rüebli übrig waren gab es auch das dazu. Das war für 2E+2K, eher knapp. Aber nicht so tragisch, weil der Lange sich noch einen Döner zum Dessert mitgebracht hat.

Zutaten

  • Zerzupftes Fleisch vom geschmorten Ochsenschwanz (vormals 1 kg) mit Sauce und Schmorgemüse
  • 300 g Hörnli
  • 8 Rüebli und 6 Wirzblätter

Zubereitung von Gemüse ist auch in den  Ochsenbäckchen drin. Das Fleisch hatte ich eingefroren, ich  habe es aufgetaut während die Hörnil gekocht haben. Fleisch und Teigwaren miteinander mischen, das diesmal mit Butter abgeschmeckte Gemüse dazu, fertig. Die Kinder haben nicht soviel vom Fleisch gegessen. Wahrscheinlich auch, weil ich so gar nicht insistiert habe und es ihnen bereitwillig weggefressen habe. Schande über mich, das nächste Mal esse ich es ihnen nicht mehr weg. Hoffentlich..

 

Resteessen: Gebratener Reis

Vom Sonntag davor waren noch die Brust vom Brathendl und wie geplant einiges vom Safranreis übrig. Dann gibt es traditionell 1-2 Tage später gebratenen Reis.

Zutaten:

  • 1 EL Rapsöl
  • 120 g Speck oder Schinkenwürfel
  • 2-3 Karotten, in dünne Scheiben oder Streifen
  • 1/2 Lauch (das grüne) in dünne Streifen geschnitten
  • 600 g gekochten Reis (Parboiled Langkorn/Basmati/Parfümreis) . ca. 200 g Reis ungekocht.
  • 200-300 g grüne Erbsen ( gefroren oder frisch)
  • wens hat: Reste von Brathendl
  • 2 Eier
  • Sojasauce

Die Speck oder Schinkenwürfel kurz anbraten, die Rüebli dazu und 2-3 Minuten braten. Dann bis auf die Eier alles in die Pfanne schmeissen und braten bis die Erbsen -wenn gefroren – durch sind oder der Lauch anfängt weich zu werden. Die Eier mit 1 EL Sojasauce daruntermischen und nur ganz kurz anstecken lassen-fertig. Speck und Fleisch müssen nicht unbedingt sein. wer mag kann auch gerne Sesamöl zum anbraten nehmen. Bei Tisch nach Belieben schärfen, bei uns gibt es japanisches Chili-Sesamöl und Sambal Oelek dazu.

 

 

Erbsensuppe

Da ist nicht so ganz klar wem  die Urheberschaft gehört, meinem genial gut kochenden Arbeitskollegen (von dem ist die Suppenbasis, alle Zutaten bis und mit Suppe) oder Jamie Oliver („Jamie’s Kitchen„, Erbsen mit Minze, aber nur Zwiebeln bzw. Schalotten als Basis). Gut ist sie auf jeden Fall, und allein wegen der Farbe muss man sie schon mögen! Ich vermute dass sie mit frischen Erbsen umwerfend ist. Aber auch mit den gefrorenen wird sie sehr gut.

Zutaten

  • 100-120 g Zwiebel ( 1 mittlere)
  • 150-200 g, Lauch, gerne mit dem grünen so weit es geht
  • 100 g Knollensellerie
  • 1 EL Raps/Olivenöl oder 20 g Butter
  • 1. 2 l Hühnersuppe oder Gemüsebouillon
  • 600 g Erbsen tiefgefroren
  • 4 Blatt englische Minze
  • 100 ml Rahm

Zwiebeln, Knollensellerie und Lauch in dünnen Scheiben im Öl/Butter farblos anschwitzten. Mit der Suppe aufgiessen und 10 Minuten zugedeckt kochen. Dann die Erbsen dazu und nur mehr 6 Minuten köcheln dass die Erbsen durch sind. Dann mit Rahm und Minze gut mixen. Mit dem Stabmixer werden immer Erbsenhautstückchen spürbar sein. Wenn man sie ganz cremig will: Passieren oder mit einem grossem Standmixer mit viel Power oder einem Pacojet cremig mixen. Ich habe nur einen bescheidenen Stabmixer, daher gibt es sie für den Hausgebrauch mit bisschen Struktur und für Gäste passiert.

Einfach so wie sie ist mit Brot, oder mit  gebratenen, zerbröselten Speck anrichten.