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Chiliöl – Legales Doping für Eltern

Das ist DAS Basic für Eltern, die Sushi am liebsten haben wenn sie weinen müssen und auch schon mal Verätzungen im Thai-Takeaway in Kauf genommen haben. Im Bild hinten in der bauchigen Glasflasche. Vorne ist das Chili-Besam-Öl aus dem japanischem Laden, für alles Asiatische, auch sehr zu empfehlen. Das selbergemachte ist perfekt zum Anschärfen wo es passt, wie bei Pizza, Chili con Carne ohne Chili, Teigwaren mit Tomatensauce, frisches Brot mit Knoblauch…. Oder als Stimmungsaufheller wenn es zwar nicht passt aber notwendig ist. Es gibt eine ganz klare Korrelation zwischen Verbrauch und Krach im Haushalt. Jahrelang habe ich es mit einer Riesenbüchse getrocknete Chilis vom Interio gemacht. Und als die fertig war voller Verzweiflung festgestellt dass alle getrocknete Ware vom Coop, Migros, Globus, Chinaladen und sogar vom mexikanischem Laden das Öl zwar zur Abwechslung rot, aber so was von wenig scharf macht, dass es nicht mehr lustig ist.  Wer will schon einen halben Liter Öl auf der Pizza? Frische Chilis vom Thailaden funktionieren, aber sind hygienisch bisserl bedenklich. das gibt dann irgendwie so komische Schlieren im Öl mit der Zeit. Botulinum lässt grüssen. Die Rettung war Beat Heubergers Gewürz- und Weinladen und seine Chiliflocken „Chili ben Jolokia“, Schärfegrad 12! 1 Teelöffel auf 250 ml Öl, und die Welt sieht gleich viel, viel besser aus!!

Zutaten

  • 250 ml Olivenöl -nicht gerade das teuerste, ich mische oft noch ein wenig mildes Rapsöl dazu
  • 1 gehäufter TL Chiliflocken
  • Optional: 1 Knoblauchzehe

Alles in einem kleinem Topf erwärmen (Stufe 1 von 9, Induktion) – der Knoblauch darf nicht braun werden, die Chilis auch nicht. 20 Minuten wärmen, in der Pfanne abkühlen lassen. Absieben in ein geeignetes Gefäss, fertig. Keine Ahnung wie lange es hält, nach 2 Wochen ist es meistens weg!