Schlagwort-Archive: Faschiertes

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Fleischlaberl – Hacktätschli

Also Hacktätschli sind eigentlich keine, weil sind Original aus Schwein/Rindsfaschiertem (Gehacktes) in Österreich und nicht aus Kalb. In diesem Fall sind sie aber aus Kalbs- und Rinderhals mittelfein gewolft weil eben fürs Kindergartenfest. Für das Originalrezept verweise ich gerne aufs Kirchenweb.at . Ja, das ist eine katholische Seite, seltsam im Design und mühsam zum Suchen, aber eben auch eine verlässliche und solide Quelle der österreichischen und auch sonst einiger Alltagsküchen.

Zutaten ( 8 Personen als Hauptmahlzeit, 40 kleinere Labern, Zeit ohne Warten: 1.5 -2.0 h)

  • 2 alte (2-3 Tage) Semmerln/Weggli/Tessinerbrotstücke
  • 100 ml Milch
  • 1-2 Zwiebeln (120 g), sehr fein gehackt
  • Blätter von einem Bund glatter Petersilie
  • 1 kg Faschiertes gemischt, auch wenn diesmal Rind/Kalb statt Rind/Schwein. Dreierlei sollte auch gehen
  • 2 Eier 53+
  • 1 EL (g) Dijonsenf oder sonst  scharfer Senf
  • 1 TL Majoran getrocknet (unbedingt, das ist so klassisch österreichisch)
  • 1 gestrichener TL Salz, Pfeffer
  • Semmelbröseln zum Wenden (Paniermehl, vom Bäcker!!!!)
  • Butterschmalz (Bratbutter) oder Sonnenblumenöl (Schweineschmalz wäre am besten, aber diesmal muss es halt schweinefrei sein!)

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Chilieintopf ohne Chili

Das Rezept hat der Lange mitgebracht, er kocht es meistens. Also eine Art indirekter Gastbeitrag, ich bin nur der Dokumentator. Es ist sehr typisch für seine Art zu kochen: so wenig Topf wie möglich. Vermutlich ein Relikt aus dem Zimmer mit elektrischem Wok als einzige Kochmöglichkeit. Und wie fast alles was er kocht: ein Essen von dem man leicht zu viel isst weil es so gut und schaufelbar ist :-). Ich schreibe hier aber nicht ganz genau das Originalrezept von Betty Bossi, sondern das was er macht.

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