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Pizza

Das gibt es meistens nur am Samstag oder Sonntag weil es bisschen länger geht. Aber nach der letzten und ersten Tiefkühlpizza sind alle wieder de Meinung dass es sich lohnt. Nach einer ersten innovativen Phasen mit Pilzen und Gemüsen sind wir nun bei 2 Standards angelangt: Schinken und Oliven für die Kinder , Sardellen, Kapern und schwarze Oliven für die Eltern.

Zutaten für 3 Pizzas 

  • 3 x ca. 300  g Pizzateig
  • Chnöpflimehl oder Semola zum Verarbeiten
  • 250 g einfache Tomatensauce oder passierte Tomaten die man etwas aufkocht und salzt
  • Oregano
  • 2 Scheiben Schinken
  • 20 runzlige, schwarze Oliven, entsteint und kleingeschnitten
  • Kapern
  • Sardellen in Öl
  • 200g Mozarella di Cucina , in dünnen Scheiben

Das Blech für die Pizza mit -wer hat -Edelstahlplatte oder Schamottplatte in die Mitte schieben und  den Ofen für 1 Stunde auf 270°C Unterhitze vorheizen oder so heiss wie es eben geht. Dann auf Ober /Unterhitze 270°C umstellen. wir haben aus einem Missverständnis heraus eine Alu-Platte, noch mehr ein Grund mit dem Backpapier zu arbeiten.

Den Teig 1 Stunden vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen, in 3 Teilen schneiden und zu einer Kugel zusammenschieben, nicht mehr kneten! Grosszügig mit Mehl bestreuen und so 40 Minuten liegen lassen. Pro Pizza nehme ich ein Stück Backpapier, das erleichtert den Transport und minimiert das Putzen. Wobei seitdem wir unser Pizza-Aluplatte an die Nachbarn verleihen haben ist sie wieder so sauer wie am Anfang, weil die haben sie geputzt. Ich hätte sie warnen sollen :-(.

Den Pizzateig mehr quetschen als rollen mit dem Nudelholz bis es so 1 cm dick ist. Über die  Handrücken legen und ziehen oder einfach mit Schieben auf dem Backpapier in der Mitte dünner machen bis sie so 25-30 cm im Durchmesser hat. Mit 2-3 grosszügigen Löffeln Tomatensauce besteichen und  mit Oregano bestreuen und dann nach Geschmack belegen.

Pizza mitsamt Papier auf eine  Pizzaschaufel oder sonst ein dünnes Brett legen und mit Schwung auf das heise Blech mit oder ohne Alu/Backstein schubsen und 5-6 Minuten backen. Und fertig. Wird immer wieder super, fast so gut wie in der Pizzeria. Und aus Erfahrung: wird auch mit dem nicht schon ausgewallten Pizzateig von Migtos oder Coop sehr gut. Aber der selbstgemachte schmeckt zumindest uns besser, vermutlich Einbildung :-).

Totentrompetenrisotto mit geschmortem Radicchio

Das ist auch nicht gerade eine klassische Kombination, aber Kind 2 wollte Risotto, ich wollte Radicchio, der Lange war der Idee auch nicht abgeneigt, also gab es das zusammen. Zumindest für die Erwachsenen, Kind1 und Kind2 haben vom Gemüse ausnahmsweise nicht gegessen. Vermutlich weil wir es weg war bevor wir auf  die Idee kamen ihnen etwas anzubieten.

Risotto ( 45 Minuten, Beilagen für 4 Erwachsene, Hauptgericht mit Salat für 2)

  • 25 g getrocknete Totentrompeten (oder Steinpilze, Mischpilze…)
  • 1-2 Zwiebeln, sehr feingehackt
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 350 g Carnaroli oder ein anderer Risottoreis
  • 100 ml Noilly Prat oder trockenen Weisswein
  • 2-3 Maggi Rindsbouillonwürfel für ca. 1 l Bouillon
  • Salz bei Bedarf
  • Stückchen Butter
  • 30 g geriebener Parmesan (für alle die nicht mit einem Käsehasser zusammenleben)
  • 1 Bund Schnittlauch, in dünne Röllchen geschnitten

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Borlottibohnensuppe -Pasta e Fagioli

Eine Wintersuppe, leicht zu kochen, nicht wirklich schön anzuschauen aber immer gut! Mit Brot und einem Glas Rotwein macht sie glücklich. Oder auch vielleicht ein Eintopf, von der Konsistenz her ist das nicht so klar.

Zutaten

  • 100 g fetter Speck
  • 500 g trockene Borlotti Bohnen (oder 3-4 Büchsen)
  • 2 Zwiebeln, feingehackt (ca.150 g)
  • 4 Rüebli (200g), geviertelt und in Scheiben geschnitten
  • 1 Lorbeerblatt
  • Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g Ditali (rigati oder lisci)

Borlotti-Bohnen über Nacht (8-12 h, mehr tut auch nicht weh) in kaltem Wasser mit einer guten Messerspitze Natron einweichen. Den würfelig geschnittenen Speck auslassen, und die Speckwürfel so versorgen dass man sie nicht nebenher aufisst. Im Fett die Karotten und Zwiebeln kurz anbraten, Bohnen und 1 Lorbeerblatt dazu und den Dampfkochtopf zur Hälfte mit Wasser füllen. 15-20 Minuten auf Stufe 2 kochen, abkühlen lassen bis der Druck weg ist und man öffnen kann. In diesem Stadium  sieht sie immer bersorgniserregend dünnflüssig aus, aber das ändert sich bald. Salzen und pfeffern und die die Ditali dazu. Ich habe die geriffelten lieber (rigati), aber kriege sie hier nicht mehr. Also bin ich zufrieden dass es noch die glatten gibt. So 10 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Dann auf fast lauwarm abkühlen lassen, Speckwürfel darüber geben und essen. Leider habe ich keine glatte Petersilie zum darüberstreuen mehr gehabt. Aber ist auch so gut.