Schlagwort-Archive: Lauch

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Gebratene Hühnerherzen mit Polenta und Lauchgemüse

 

Das muss ausgenutzt werden dass ich nicht mehr alleine bin mit meiner Vorliebe für Innereien. Darum habe ich mit den Hühnerkarkassen und 2 Hühnerfüssen für die Bouillon – ich plane Ramen!- gerade noch 200 g Hühnerherzen für mich und Kind 2 für heute am Markt bei den Schwestern Fiechter geordert.  Und weil ich letzte Woche am Markt bei der Bestellung gerade noch ein herumliegendes Perlhuhngerippe und eines vom Huhn mitgenommen habe, gab es passenderweise auch frischen, dunklen Hühnerfond aus ebendiesen Knochen. Denn mit 2 Karkassen kommt man nicht weit für Suppe, aber ein erster Testfond lag knapp drin.

Als erstes fange ich mit Lauch und Polenta an beim Kochen, denen  tut es nicht weh wenn sie ein bisserl rumstehen, und sie schmecken auch besser wenn man sich nicht mehr den Mund daran verbrennt. Aber zu lange gebratene Herzchen werden trocken, und das wäre schon sehr schade.

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Kartoffelgratin, Felchenfilet und Lauchgemüse

Die Felchenfilets essen wir nur im Winter, weil da gibt es Markt in Oerlikon immer genial frische aus dem Genfer oder sonst einem See am Markt in Oerlikon. Die begeistern sogar meine norddeutsche Freundin die noch jeden Hauch von Unfrischheit an Fischen erschuppert. Das Kartoffelgratin ist seit Jahren ein Klassiker, aber etwas in Vergessenheit geraten. Vollkommen zu unrecht, wird immer gut und ist von allen geliebt. Als Hauptgericht gibt es das Gratin in der 3 l Form mit 1kg Kartoffeln mit Salat, als Beilage reichen 700 g in der 2 l Form.

Felchenfilets gebraten

  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Bratbutter
  • 4 Felchenfilets, je ca. 150 g
  • Salz, Pfeffer
  • Chnöpflimehl (normales geht auch)

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Sellerie-Lauch Salat

Da ich jetzt eine Weile nicht arbeite und auch noch 2 Wochen im Urlaub war leide ich schwer an Gemüsedefizit. Weil ich doch sonst immer zu meiner meiner Hauptquelle für Gemüse (in Salatform) Mittagessen gehe, dem schon oft zitierten LaBastide TakeAway.  Also muss ich jetzt mal selber an der Herd und versuchen mehr nachzukochen als eh schon. Das Ziel wären so 3-4 Gemüsesalate die Woche zu essen.

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Endlich das erste Rezept: Lauchwähe!

Eigentlich hätte der Blog ja Weihnachten starten sollen, mit was bisserl Spektakulärerem als das tägliche Essen. Hat nicht geklappt, weil gibt ja immer was Wichtigeres zu tun. Ende Februar wäre auch schön passend gewesen, weil da ist der Geburtstag von dem der immer Apfelstrudel will. Das mit Apfelstrudel hat schon geklappt, das mit dem Blog eher nicht. Darum starten wir jetzt vollkommen unpassend am 1. August mit einem fast vegetarischem Rezept. Aber da das ja ein Blog aus einem österreichisch-schweizerische Fusion-Haushalt ist und als Thema so die täglichen Rezepte mit eingesprengselten grösseren Essen für Freunde ist, passt es eben doch wieder irgendwie.

Also hier kommt die umspektakuläre, immer wieder feine, zu Ehren der Schweizer Föderation ausnahmsweise mit Speck- und Schinkenwürfeln angereicherte Lauchwähe! Normal gibt es sie eigentlich immer ohne Speck, schmeckt genauso gut. Rezept für  Wähenform mit 26 cm Durchmesser, geht aber auch in 24 cm.

Fülle:

  • 1 EL Raps oder Olivenöl
  • 120 g Speckwürfel (plus minus, das war die Packungsgrösse)
  • 120 g Schinkenwürfel (ebenso)
  • 700-800 g in feine Ringe geschnittenen Lauch, mit soviel vom Grünen vom Lauch verwenden wie möglich

Speck und Schinken anbraten, Lauch dazu. 1/2 TL Salz dazu, unter gelegentlichem Umrühren den Lauch leicht weich dünsten. Er soll nicht braun werden. Nach Geschmack salzen.

Teig: 

Wenn faul mit Coop Dinkelkuchenteig, ambitionierter aus „Backen mit Globi“ und fast genauso schnell. Original ist das Rezept mit Weissmehl, mit halb Ruchmehl ist es etwas kräftiger im Geschmack.

  • 100 g Weissmehl
  • 100g Ruchmehl
  • 70 g Butter
  • 100 g kaltes Wasser
  • 1/4 Teelöffel Salz

Mehl mit kalten Butterwürfeln mit kalten Händen rasch abröseln, Wasser mit Kochlöffel rasch darunter mischen. mit den Händen rasch zu einem Teig zusammenfügen ohne viel zu kneten. In Klarsichtfolie gewickelt min 30 Minuten in den Kühlschrank und dann auf Backpapier ausrollen. Die Form grosszügig mit Olivenöl einfetten und Papier mit Teig nach unten auflegen und dann abziehen. Mann kann natürlich ohne Öl und mit Papier unten arbeiten, aber es wird dann nicht so knusprig.

Teig mit Gabel anpicksen, Lauch darauf gleichmässig verteilen.

Guss:

  • 2 Eier
  • 200 ml Halbrahm oder Rahm
  • Ordentliche Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Alle gut verquirlen, über Lauch giessen und im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Ober und Unterhitze) 40 Minuten im unteren Drittel backen. Wie alle Wähen hat  sie es gern, wenn man sie lauwarm werden lässt und dann erst schneidet und isst. Für ein Foto der fertigen Wähe hat es heute leider nicht gelangt, weil Kinoabend und alle sehr hungrig.

Up-Date 29. August: jetzt mit Foto.