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Gebratene Polenta mit Paprika (Peperoni)-Tomatensauce

Nach langer, zuerst stress- und dann urlaubsbedingter Pause mal wieder ein einfaches, nettes Unter-der-Woche-am-Abend-machbares Essen. Leider mit der Peperonisauce so ziemlich ein halbes Jahr neben „Saisonal und  Lokal“, sondern halt eher „Treibhaus und Unterstützung der spanische Wirtschaft“.  Ich muss gestehen, zeitweise ist es mir schon fast zu viel was man alles beim Einkaufen berücksichtigen könnte. So z.B.Klima (Flugzeug und Treibhaus) versus Unterstützung der marokkanischen Wirtschaft und dafür weniger Wirtschaftsflüchtlinge und Radikalisierung? Weil ziemlich sicher sind es eh Flüchtlinge die die Peperoni in Spanien pflücken und verarbeiten, auch die Bio.

Die Peperoni waren ob dieser Problematik nicht sehr beeindruckt, auch der Lange und die Kinder haben das Essen einfach weggeputzt. Also zumindest  jetzt weg von komplizierten Entscheidungen zu erfreulich einfachen Rezepten.

Die Polenta ist mindestens vom Vortag, und wird direkt nach dem Kochen in ein passendes Gefäss mit am besten rechteckigem Querschnitt gegeben und schön festgequetscht. Über Nacht oder auch länger in den Kühlschrank geben, dann lässt sich die Polenta schön in Scheiben schneiden. Das Rezept ist das was auf allen Packungen steht.

Polenta (für 4 Personen)

  • 500 g/ml Wasser
  • 500g /ml Milch
  • Salz und /oder Gemüsebouillonpulver
  • 250 g feiner oder mittlerer Polenta (der war von der Migros)
  • Olivenöl zum Braten

Wasser, Milch und Salz/Bouillon aufkochen lassen. Den Maisgriess unter Rühren hineinrieseln lassen und gut umrühren. Auf  mittlere Hitze zurückschalten und alle zwei-drei Minuten kräftig umrühren damit die Polenta nicht anbrennt und einen auch nicht mit platzenden Blasen anspritzt. Nach Karamel ist das die 2. beste Methode sich beim Kochen ordentliche Brandblasen zu holen! Nach 20 Minuten ist die Polenta gering. Will man sie gleich essen lässt man sie noch 10 Minuten ruhen. Wahrscheinlich geht es auch mit der 2 Minuten-Polenta. aber ich habe sie- unbewiesenerweise- im Verdacht dass sie instabiler ist und sich nicht so gut in Scheiben schneiden lässt.

Wir haben 350 g Polenta genommen, einen Teil gab es mit Apfelmus zum Abendessen (die Kinder lieben es, ist eine Kombination vom Langen). Der Rest wurde in die Form gequetscht,  2 Tage später in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Olivenöl bei mittlerer Hitze gebraten.

Paprikasauce

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 mittlere Zwiebel oder 2 kleine  (140 g), in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Flasche passierte Tomaten ( 700 g) oder eine grosse Büchse Pelati. Im Sommer 1 kg  frische Piccadilly tomaten vom Markt 🙂 in Würfel geschnitten
  • 500 g rote Peperoni, entkernt in 1 cm Würfel

Die Zwiebeln 5-10 Minuten in Olivenöl farblos anschitzten. Tomaten und Peperoni dazugeben, salzen und umrühren. Mit schief aufgesetztem Deckel – der Dampf kann raus und die Küche wird nicht so sehr vollgespritzt – 20 Minuten köcheln lassen. Fertig.

Die Polenta Scheiben im Teller anrichten und Peperonisauce angiessen. Wer will kann Parmesan darüberbreiten und wie in diesem Fall Ricotta Salata ( vom Italienischen Käsestand am Markt in Oerlikon, direkt auch Sizilien importiert. das ist ein milder Schafskäse, hat nichts mit der weichen Ricotta zu tun). Oder wie der Lange halt eben auch nicht.

 

 

Spanische Bratkartoffeln

Die Kombination von Bratkartoffeln, rotem Paprika und Zwiebeln habe ich so ca. vor 10 Jahren im Restaurant GranSasso in Zürich gegessen. Und das ist uns geblieben. Das Restaurant gibt es zum Glück auch  noch :-).

Zutaten ( 4 Personen, Vorbereiten: 30 Minuten, kochen : 40 Minuten)

  • 2-3 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 kg feste, längliche Kartoffeln, gut gewaschen mit einer Bürste
  • 400 g Zwiebeln, rot oder weisse
  • 2-3 lange, rote Paprika
  • Salz, Pfeffer
  • Optional: Schnittlauch zum Bestreuen. Oder Petersilie. Oder frischer Majoran.

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Potissonkürbis gebacken und Paprikacouscous

Potissonkürbis hab ich noch nie und würde ich vermutlich auch nie kochen wenn nicht der Schülergarten wäre. Nachdem ich ihn nun 2 Wochen ratlos betrachtet habe, bin ich über meinen Schatten gesprungen. Geholfen hat eine Lieferung Orangenpfeffer durch Herrn Schulz, der für Ofengemüse geeignet sein soll.

Potissonkürbis

  • 1 Potissonkürbis ca. 1 kg, entkernt, gewürfelt aber mit Schale
  • 4-6 Knoblauchzehen mit Schale
  • 50 ml Ahornsirup
  • 1 EL grober Orangenpfeffer leicht gemörsert
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • Salz

Alles mischen, auf ein Blech und in den Ofen (220°C, Ober- und Unterhitze) für 30 Minuten.


Nach langem Grübeln und dem Fund einer roten Paprika im Kühlschrank gibt es eine lange vernachlässige Beilage: Paprikacouscous. Nett, schnell, und kein Kind der Welt kann das Gemüse rausklauben.
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