Endlich das erste Rezept: Lauchwähe!

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Eigentlich hätte der Blog ja Weihnachten starten sollen, mit was bisserl Spektakulärerem als das tägliche Essen. Hat nicht geklappt, weil gibt ja immer was Wichtigeres zu tun. Ende Februar wäre auch schön passend gewesen, weil da ist der Geburtstag von dem der immer Apfelstrudel will. Das mit Apfelstrudel hat schon geklappt, das mit dem Blog eher nicht. Darum starten wir jetzt vollkommen unpassend am 1. August mit einem fast vegetarischem Rezept. Aber da das ja ein Blog aus einem österreichisch-schweizerische Fusion-Haushalt ist und als Thema so die täglichen Rezepte mit eingesprengselten grösseren Essen für Freunde ist, passt es eben doch wieder irgendwie.

Also hier kommt die umspektakuläre, immer wieder feine, zu Ehren der Schweizer Föderation ausnahmsweise mit Speck- und Schinkenwürfeln angereicherte Lauchwähe! Normal gibt es sie eigentlich immer ohne Speck, schmeckt genauso gut. Rezept für  Wähenform mit 26 cm Durchmesser, geht aber auch in 24 cm.

Fülle:

  • 1 EL Raps oder Olivenöl
  • 120 g Speckwürfel (plus minus, das war die Packungsgrösse)
  • 120 g Schinkenwürfel (ebenso)
  • 700-800 g in feine Ringe geschnittenen Lauch, mit soviel vom Grünen vom Lauch verwenden wie möglich

Speck und Schinken anbraten, Lauch dazu. 1/2 TL Salz dazu, unter gelegentlichem Umrühren den Lauch leicht weich dünsten. Er soll nicht braun werden. Nach Geschmack salzen.

Teig: 

Wenn faul mit Coop Dinkelkuchenteig, ambitionierter aus „Backen mit Globi“ und fast genauso schnell. Original ist das Rezept mit Weissmehl, mit halb Ruchmehl ist es etwas kräftiger im Geschmack.

  • 100 g Weissmehl
  • 100g Ruchmehl
  • 70 g Butter
  • 100 g kaltes Wasser
  • 1/4 Teelöffel Salz

Mehl mit kalten Butterwürfeln mit kalten Händen rasch abröseln, Wasser mit Kochlöffel rasch darunter mischen. mit den Händen rasch zu einem Teig zusammenfügen ohne viel zu kneten. In Klarsichtfolie gewickelt min 30 Minuten in den Kühlschrank und dann auf Backpapier ausrollen. Die Form grosszügig mit Olivenöl einfetten und Papier mit Teig nach unten auflegen und dann abziehen. Mann kann natürlich ohne Öl und mit Papier unten arbeiten, aber es wird dann nicht so knusprig.

Teig mit Gabel anpicksen, Lauch darauf gleichmässig verteilen.

Guss:

  • 2 Eier
  • 200 ml Halbrahm oder Rahm
  • Ordentliche Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Alle gut verquirlen, über Lauch giessen und im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Ober und Unterhitze) 40 Minuten im unteren Drittel backen. Wie alle Wähen hat  sie es gern, wenn man sie lauwarm werden lässt und dann erst schneidet und isst. Für ein Foto der fertigen Wähe hat es heute leider nicht gelangt, weil Kinoabend und alle sehr hungrig.

Up-Date 29. August: jetzt mit Foto.

 

 

 

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